Fragezeichen aus Wolken

Was ist Homöopathie überhaupt? Wie kann ich die Behandlung unterstützen? Und muss ich meine Medikamente absetzen?

Hier finden Sie Fragen meiner Patientinnen und Patienten rund um die Themen Gesundheit, Homöopathie und Behandlung sowie meine Antworten darauf.

Wenn Ihnen noch etwas einfällt, was Sie schon immer zu diesen Themen interessiert hat oder Sie etwas nicht ganz richtig verstehen, dann schreiben Sie mir . Ich werde Ihre Fragen und Anregungen so schnell wie möglich persönlich beantworten. Vielen Dank!

Innerhalb der Homöopathie haben sich bereits viele Strömungen entwickelt, die teilweise mit dem homöopathischen Gedanken nur noch wenig zu tun haben.
Die klassische Homöopathie folgt dem Ähnlichkeitsprinzip – Ähnliches wird mit Ähnlichem geheilt. Das heißt, eine Substanz, deren Wirkung bei einem gesunden Menschen der Symptomatik des Patienten sehr ähnlich ist, ist in der Lage, diese Symptome auch zu heilen.
In der klassischen Homöopathie wird in der Regel ein potenziertes Einzelmittel verabreicht und seine Wirkung abgewartet. So kann sichergestellt werden, dass die Reaktion des Patienten von diesem einzelnen Mittel kommt, und die Folgeverschreibung danach angepasst werden.
Dies ist bei der Verabreichung von mehreren Mitteln gleichzeitig oder von Mittelmischungen (=Komplexmittel) nicht mehr möglich.
Eine Verordnung erfolgt nach feststehenden Regeln und aufgrund der Symptome des Patienten, nicht aufgrund der Diagnose oder des Krankheitsnamens.
Die Dosierung wird individuell angepasst und dem Gesamtzustand des Patienten angemessen wiederholt.
So kann dem steigenden Wohlbefinden und schließlich der kompletten Heilung schrittweise entgegengegangen werden.
Die Behandlung chronischer Beschwerden beginnt mit einem ausführlichen Gespräch, der Anamnese. Dabei werden die aktuellen Symptome, die gesundheitliche Vorgeschichte, psychische und begleitende Voraussetzungen sowie Vorlieben und Abneigungen berücksichtigt. Der Patient muss in seiner Einzigartigkeit erfasst werden. Nach einer anschließenden genauen Analyse wähle ich das Arzneimittel, das am besten passt.
Je nach Situation werden Kontrolltermine in verschiedenen Zeitabständen vereinbart – in der Regel ca. alle 6 Wochen – außer bei akuten Beschwerden, da dann ein engerer und zeitnaher Kontakt notwendig ist.
In dieser Wartezeit können Sie sich bei Fragen oder Unsicherheiten immer melden. Jede Veränderung der Symptome ist wichtig für die gesamte Einschätzung der Behandlungsverlaufs.
Bei der Behandlung akuter Beschwerden ist in der Regel eine kürzere Befragung nötig, um das passende Mittel zu finden.
Sowohl akute als auch chronische Beschwerden, Verletzungen und psychische Beschwerden können homöopathisch behandelt werden – abhängig von der Gesamtsituation des Patienten und der Ausgangslage, die in einem Anamnesegespräch abgeklärt wird. Die Grenze der Behandelbarkeit ist dort erreicht, wo bereits Organe zerstört sind, mechanische Probleme im Vordergrund stehen oder die Selbstheilungskräfte des Patienten zu schwach sind, um stimuliert zu werden. Doch auch in schwierigen Fällen lässt sich oft noch eine Verbesserung der Gesamtsituation erzielen.
Darauf gibt es keine einheitlich passende Antwort. Denn alle Patienten haben unterschiedliche Ausgangssituationen.
Als Faustregel kann aber gelten: je länger eine Krankheit bereits besteht und / oder je mehr Medikamente im Laufe des Lebens eingenommen wurden, desto mehr Geduld sollte der Patient in die Behandlung mitbringen. Eine Beschwerde, die erst vor Kurzem aufgetreten ist, lässt sich meist in kürzerer Zeit positiv beeinflussen als ein eine Beschwerde, die bereits seit 20 Jahren besteht. Bei neuen, akut auftretenden Beschwerden sollte ein Besserung innert kurzer Zeit spürbar sein.
Die Dauer einer homöopathischen Therapie kann je nach Tiefe der vorliegenden Symptome und dem individuellen Krankheitsbild bei mehreren Wochen oder Monaten liegen. Bei schweren chronischen Krankheiten kann die Behandlungsdauer auch deutlich darüber liegen. Denn eine Heilung verläuft oft in Schichten, die sich im Laufe des Lebens übereinander gelagert haben und die im Zuge der Therapie abgetragen werden müssen, um einer (vollständigen) Heilung entgegenzugehen.
Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen üblicherweise keine Kosten für eine homöopathische Behandlung. Die Honorargebühr ist daher vom Patient selbst zu tragen.
Sollten Sie privat kranken- oder zusatzversichert sein, hängt es von der Art Ihres Vertrages ab, ob und in welchem Umfang die Kosten von der Kasse rückerstattet werden. Bitte fragen Sie bei Ihrer Kasse nach.
Ich rechne nach den Richtlinien des LVKH ab. Das ist ein Leistungsverzeichnis für klassische Homöopathen, das an das GebüH angelehnt ist. Bei selbsterklärenden Rechnungen mit Verweis auf das GebüH zahlen die privaten Kassen in der Regel im selben Umfang wie bei GebüH-Rechnungen, denn sie sind (bis zu einem gewissen Grad) dazu verpflichtet.
Wenn Sie nähere Informationen dazu wünschen, schreiben Sie mir doch einfach! Ich werde Ihnen so schnell wie möglich hilfreiche Patienteninformationen zukommen lassen.
Viele Patienten nehmen zum Zeitpunkt der ersten Fallaufnahme Medikamente ein. Dadurch wird es etwas schwieriger, das richtige Mittel zu finden, da die Symptome verschleiert und mit Nebenwirkungen der Medikamente vermischt sind. Bitte setzten Sie Ihre Medikamente niemals auf eigene Faust ab!
Ich werde dennoch versuchen, das derzeit passendste Mittel für Sie zu finden, um nach und nach Ihr gesundheitliches Niveau zu heben und zu stabilisieren. Erfahrungsgemäß können im Laufe einer Behandlung häufig Medikamente reduziert werden, weil sie nicht mehr im selben Ausmaß benötigt werden, wie zu Behandlungsbeginn. Dies werden wir – wenn nötig mit Ihrem Hausarzt gemeinsam – schrittweise entscheiden.
Mit „Erstverschlimmerung“ ist die kurze Zeit nach der Mitteleinnahme gemeint, in der sich die Beschwerden leicht verschlechtern können, bevor es zu einer Besserung kommt.
Die Wahl der Potenz ist ausschlaggebend dafür, wie stark sich die Beschwerden verschlechtern. Sie hängt von der Gesamtsituation ab und muss für jeden Patienten individuell angepasst werden.
Die Erstverschlimmerung lässt sich jedoch trotz sorgfältig gewählter Potenz nicht immer ganz vermeiden und ist zudem ein Zeichen dafür, dass das Mittel so wirkt, wie wir es gerne möchten. Denn eine Besserung ohne vorherige Verschlimmerung ist nicht automatisch ein gutes Zeichen, eine Besserung nach einer vorangegangenen Verschlechterung jedoch meist schon.
Versuchen Sie diese Zeit so gut wie möglich positiv zu sehen, denn sie bedeutet, dass etwas richtig Gutes geschieht.
Homöopathische Mittel wirken – bei fachkundiger Anwendung – sehr sanft und ohne Nebenwirkungen.
Bei unsachgemäßer Anwendung kann es zu neuen Symptomen kommen, die der Patient oder die Patientin vorher nicht kannte. Diese haben mit der sogenannten homöopathischen Erstverschlimmerung nichts zu tun. Daher ist auch eine Selbstbehandlung nicht immer ganz unproblematisch und kann zu unerwünschten Reaktionen führen.
Die Homöopathie kann bei Problemen in der Schwangerschaft und während der Stillzeit wunderbar eingesetzt werden. Homöopathische Mittel sind frei von Chemie und wirken sanft auf den ganzen Organismus. Dennoch ist ein wenig Vorsicht geboten: Da es sich um sehr sensible Lebensabschnitte handelt, ist fachkundiges Fingerspitzengefühl gefragt!
Die Wirkung der homöopathischen Arzneimittel ist empfindlich gegen einige Einflüsse von außen. Es hat sich gezeigt, dass sich die folgenden Substanzen unvorteilhaft auf die Behandlung auswirken können. Die Mittelwirkung wird dadurch vielfach unterbrochen und ein Rückfall kann so ausgelöst werden.

Bitte verzichten Sie bis auf weiteres auf:

  • Koffein (auch Energydrinks) – koffeinfreier Kaffee darf getrunken werden (in Maßen).
  • Pfefferminz und Menthol (auch Mundwasser, Bonbons, etc.)
  • Kampfer (Erkältungsbäder, wärmende oder kühlende (Sport-)Salben, Erkältungssalbe…)
  • Teebaumöl, Eukalyptus sowie
  • andere stark riechende ätherische Öle oder Substanzen

Die Verwendung von Zahnpasta (in normalem Rahmen) sollte unproblematisch sein. Wer jedoch auf Nummer sicher gehen möchte, verwendet am besten eine homöopathieverträgliche Zahncreme (gibt es in jedem Drogeriemarkt zu kaufen).
Eine Stunde vor oder nach der Mitteleinnahme sollte weder gegessen noch die Zähne geputzt werden.
Auch der Genuss von Alkohol ist – in Maßen – nicht schädlich für den Therapieerfolg. Dennoch wäre es von großem Vorteil für den Behandlungserfolg, wenn Sie allgemein auf ausgewogene Ernährung und gesunde Lebensweise sowie genügend Schlaf achten.
Eine gute und enge Zusammenarbeit ist wichtig für den Therapieerfolg. Bitte beachten Sie meine Hinweise und nehmen weitere Medikamente nur nach vorheriger Absprache mit mir ein. Außerdem ist es notwendig, dass Sie mich über Veränderungen oder neue Symptome auf dem Laufenden halten. Damit tragen Sie entscheidend zu einem guten Behandlungsverlauf bei. Vielen Dank für Ihre Mitarbeit!

Die Einnahme von Medikamenten (egal ob homöopathisch, synthetisch oder pflanzlich) kann den Behandlungserfolg empfindlich stören. Damit sind nicht solche Medikamente gemeint, die bei Behandlungsbeginn bereits bekannt waren und die Sie mit mir abgestimmt haben. Diese können Sie in der Form weiter einnehmen, wie wir es gemeinsam besprechen.
Doch sollte während der Behandlungsdauer eine akute Krankheit auftreten oder Sie aus irgendeinem anderen Grund zu weiteren Medikamenten oder naturheilkundlichen Mitteln greifen wollen, stimmen Sie dies bitte vorher mit mir ab, um eine Störung des Heilprozesses zu verhindern. Wir werden situationsbezogen entscheiden, was eingenommen werden kann oder ob eventuell ein weiteres homöopathisches Mittel angezeigt ist.
Die homöopathischen Arzneimittel können empfindlich auf Umwelteinflüsse reagieren, sodass sie bereits vor der Einnahme wirkungslos werden können.
Bei der Lagerung achten Sie bitte auf Folgendes:
Setzen Sie homöopathische Arzneien niemals elektro­magnetischen Feldern oder sonstigen Strahlen aus. Auch bei Flugreisen immer darauf achten, dass die Arzneien gut in Alufolie verpackt sind, damit sie das Durchleuchten an Flughäfen unbeschadet überstehen (nicht nur im Handgepäck, sondern auch im Gepäck, das aufgegeben wird). Ebenfalls sollten Sie darauf achten, sie weder Sonne, noch Hitze oder Kälte auszusetzen. Auch Licht oder stark riechende Substanzen (z.B. Parfums) können nachteilig sein und sollten vermieden werden. Also am besten NICHT im Bad neben den Parfums oder im heißen Auto neben dem Handy!
Die beste Lagerung zusammengefasst: dunkel, Zimmertemperatur, strahlungsfrei, geruchsarm.
Das homöopathische Mittel, das Ihr Nachbar bekommen hat, war ganz speziell für seine sehr individuelle Situation ausgewählt worden.
Daher hilft eine Arznei, die z.B. gut gegen seine Kopfschmerzen genützt hat, nicht automatisch auch gegen Ihre. Denn Ihr Nachbar hatte eine sehr individuelle Situation, in der sich seine sehr speziellen Kopfschmerzen ausgedrückt haben. Die haben womöglich mit Ihren eigenen Beschwerden überhaupt nichts gemeinsam, außer den Namen.
Bitte nehmen Sie homöopathische Arzneien nur nach vorheriger Rücksprache mit mir. Auch Apotheker haben in der Regel nicht die Zeit oder Ausbildung, Ihre sehr spezielle Situation richtig einzuschätzen und Ihr individuelles Mittel zu wählen. Meistens bekommen Sie dort ein Standardmittel, das mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht komplett zu Ihnen passt.
Besonders während einer laufenden homöopathischen Behandlung ist Vorsicht mit weiteren Mitteleinnahmen geboten. Sonst kann es zu verwirrten Symptomen kommen, die eine gute Einschätzung des Behandlungsverlaufs erschweren.
Nein, Homöopathie ist keine Glaubensfrage. Das passende Mittel wirkt, egal ob der Patient daran glaubt oder nicht. Es wirkt auch bei Babys und bei Tieren – die sich bestimmt noch nie Gedanken darüber gemacht haben, ob sie daran glauben wollen oder nicht.
Nein. Die Homöopathie und die Pflanzenheilkunde sind zwei komplett unterschiedliche Heilmethoden, die verschiedenen Prinzipien folgen.
In der Homöopathie werden verdünnte und potenzierte Einzelmittel für den jeweiligen Zustand verabreicht. Die Mittel können sowohl pflanzlichen, als auch tierischen oder mineralischen Ursprung haben (z.B. Arnica, Eisenhut, Kalk, Kochsalz, Schlangen- oder Insektengifte, etc.)
In der Pflanzenheilkunde werden verschiedene pflanzliche Stoffe in unterschiedlichen Zubereitungsformen verordnet und die Verschreibung richtet sich nicht nach dem Ähnlichkeitsprinzip, welches ein Grundprinzip der Homöopathie ist.
Also: nicht alles, was pflanzlich ist, ist auch homöopathisch!
Heilpraktiker und Homöopath sind nicht das gleiche.
Ein Heilpraktiker hat eine umfassende Ausbildung im medizinischen Bereich. Durch die bestandene Prüfung am Gesundheitsamt wird ihm die staatliche Erlaubnis erteilt, die Heilkunde auszuüben. Welche der vielen möglichen Methoden er dann anwendet, hängt ganz davon ab, was ihm liegt und worin er sich weiterbilden möchte. Er kann sich z.B. für Akupunktur, Pflanzenheilkunde, Ayurveda oder eben für die Homöopathie entscheiden. Nur die Methoden, in denen er geschult ist, darf er auch am Patienten ausüben.
Der Begriff „Homöopath“ ist eigentlich keine Berufsbezeichnung und wird oft mit dem Überbegriff Heilpraktiker verwechselt. Homöopathisch arbeitende Ärzte oder Heilpraktiker sind damit wohl am ehesten gemeint. Die Ausübung der Homöopathie ist in Deutschland Ärzten und Heilpraktikern vorbehalten.
Homöopathische Arzneien werden aus pflanzlichen, tierischen und mineralischen Stoffen hergestellt. Z.B.:
Belladonna = Tollkirsche
Sepia = Tintenfisch (Tinte)
Natrium muriaticum = Kochsalz
In die Gruppe der Nosoden gehören Arzneien, die aus krankem Gewebe oder Sekreten gewonnen werden.
Der Begründer der Homöopathie, Dr. Samuel Hahnemann, wollte ursprünglich die Wirkung der Arzneien für seine Patienten ein wenig abschwächen, da es sich z.T. auch um giftige Ausgangsstoffe handelt. Daher verdünnte er die Mittel, bevor er sie verabreichte. Was er dabei jedoch feststellte war, dass die Mittel dadurch nicht schwächer, sondern im Gegenteil viel stärker und tiefer wirkten, ohne aber die Nebenwirkungen zu erzeugen, mit denen man bei manchen Mitteln rechnen müsste. Die Einnahme wurde somit ungefährlich für den Patienten und die Heilung umso sanfter und nachhaltiger. Mit vielen Versuchen und Beobachtungen wurde das Verfahren immer weiter verfeinert und verbessert.
Das kräftige, stoßweise Schütteln der Flüssigkeit, welches zu jedem Potenzierungsschritt gehört, ist ein entscheidender Bestandteil des Potenzierens.
Wenn die gewünschte Potenzstufe erreicht ist, wird die Verdünnung über Zuckerkügelchen gesprüht und trocknen gelassen. So wird die Heilinformation der ursprünglichen Substanz auf die Globuli übertragen.
Auch heute noch werden homöopathische Arzneien nach der alten Methode hergestellt.
Ein Konstitutionsmittel ist eine homöopathische Arznei, die nach den Regeln der klassischen Homöopathie auf die ganze Veranlagung des betreffenden Menschen passt. Im Idealfall hilft das Konstitutionsmittel einem Menschen bei all seinen Beschwerden.
Nicht bei jedem Menschen kann das Konstitutionsmittel (gleich) gefunden werden. Eine Heilung verläuft oft in Stufen oder Schichten, die sich im Laufe des Lebens angesammelt und übereinander gelegt haben. Wenn sie nacheinander abgetragen werden, kann der Patient schrittweise einer kompletten Heilung entgegengehen.
In der klassischen Homöopathie wird diejenige einzelne Arznei ermittelt, die möglichst genau zur Gesamtheit aller Symptome des Patienten passt. Alle aktuellen Symptome sollen davon abgedeckt werden.
Ein Komplexmittel dagegen ist eine Mischung aus mehreren verschiedenen homöopathischen Arzneimitteln, die jeweils bei der betreffenden Krankheit schon häufig eine Besserung gebracht haben. Frei nach dem Motto: Eines davon wird schon wirken.
Häufig ist aber das passende Mittel nicht dabei. Die mehrfache Einnahme des Komplexmittels bewirkt eine Veränderung der Gesamtsituation des Patienten. Denn jedes der enthaltenen Mittel übt eine gewisse Wirkung auf den Organismus aus. Wie der jeweilige Patient genau auf diese Mittelmischung reagiert und wie die Mittel untereinander wirken, ist nicht vorhersehbar. Eine treffsichere Einschätzung nach klassisch homöopathischen Richtlinien ist nach einer solchen Symptomenverwirrung oft schwierig.
Daher zieht die klassische Homöopathie die Verabreichung einzelner Mittel vor.
Dass die Erfolge der Homöopathie reine Placebo-Wirkungen seien, wird von Gegnern der Homöopathie stark und medienwirksam vertreten.
Die Praxiserfolge zeigen jedoch, dass die Wirkung richtig eingesetzter homöopathischer Arzneien weit über den Placebo-Effekt hinausgeht. Wären sonst nicht auch Schulmediziner aufgefordert, langanhaltende und tiefgreifende Erfolge bei chronischen Erkrankungen rein mit Placebos zu erzielen?

Unser derzeitiges Weltbild wird stark in Frage gestellt bei der Vorstellung, dass etwas wirken soll, wo doch kein Molekül der Ausgangssubstanz mehr vorhanden ist.
Es gibt inzwischen viele Studien und Versuche, die die Wirksamkeit der Homöopathie belegen.

Einen schlüssigen Beweis für die Wirkungsweise von Homöopathie durch Photonenabstrahlung liefert Dr. Karin Lenger mittels zweier Verfahren:
Wirksamkeitsnachweis

Dieses Buch ist sehr zu empfehlen, wenn noch Zweifel übrig sind:
Homöopathie für Skeptiker

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Interview zu einem homöopathischen Experiment mit Wasserlinsen
Klinische Forschung
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Langzeitstudie bei Kindern